"Rhein Main Classics" bieten Fliegerspaß wie zu den Pionierzeiten der Luftfahrt – Von A wie Antonov bis T wie Tiger-Moth – Auch Doppeldecker-Corso und Oldtimer-Formationen im Airshow-Programm

Bullig: Der Stenmotor der Bücker Bestmann ermöglicht spektakulären Kunstflug
Frankfurt / Oppenheim, den 30. Mai 2007: Sich den Wind mal so richtig um die Nase wehen lassen, vielleicht sogar ein echte Lederhaube und Fliegerbrille aufsetzen, um dann Nostalgie pur erleben – das geht bei zahlreichen der Doppeldecker-Rundflugangebote, die während der Eventtage der "Rhein Main Classics" vom 24.bis 26. August 2007 möglich sind. Die Devise lautet: alles echt, alles in Farbe, alles höchstpersönlich. Denn mit den Oldtimern der Lüfte kann man das Fliegen erfahren und spüren wie in den Anfängen der Luftfahrt.
Wie’s geht? Ganz einfach. Erstmal – mindestens – Tickets für den Airshow-Part der "Rhein Main Classics" kaufen. Je nach Tag und Ticket liegen die Eintrittspreise hierfür zwischen zehn Euro für den Freitag und 25 Euro für alle drei Airshow-Tage. Kinder bis 14 Jahre haben tagsüber sogar freien Eintritt.

Mit grollendem Sound absolvierten die Jäger Spitfire - hier mit gelegenläufigem Doppelpropeller- und Corsair ihr Show-Programm.
Dann heißt es: Auf zum Gelände des Aeroclub Oppenheim-Guntersblum e.V., der nur wenige Minuten von der B9 entfernt idyllisch am Rheinufer liegt, denn dort fliegen, rollen und rocken die "Rhein Main Classics". Gebucht und gezahlt wird direkt an der Rundflugkasse ebendort. 15 Minuten Rundflug in einem offenen Doppeldecker über Oppenheim, rheinhessische Weinberge und das Ried sind dann vor Ort on top zum Airshow-Ticket zum Preis von 150 Euro zu haben.

Legendär: Die Me 109 ist der Besuchermagnet auf jedem Flugtag!
Und schon kann man beispielsweise die vorher an der Flightline oder am Himmel bewunderte Bücker-Jungmann besteigen, die erfolgreichste deutsche Kunstflugmaschine der 1930er Jahre. Auch die Focke-Wulf FW44 Stieglitz wurde in dieser Zeit erstmals gebaut und avancierte schnell zu einem beliebten Sport- und Akrobatikflugzeug. "Motte", so der Spitzname der DH82 Tiger-Moth, ist ebenfalls ein offener Zweisitzer, mit dem man auf Nostalgiepfaden fliegen kann. Vor allem als Schulungsflugzeug war die Stampe SV4 des Belgiers Jean Stampe beliebt, ebenso und noch bis Ende der 1940er Jahre hinein die in den Staaten konstruierte Boeing Stearman PT 17, auf der übrigens auch Georg Bush sen. das Fliegen lernte.
Doppeldecker ja, aber lieber ohne Cabrio-Feeling? Auch klein Problem. Dies geht bei Rundflügen mit der Antonov 2, dem größten Doppeldecker der Welt mit einer Passagierkabine für bis zu zehn Fluggäste. Für eine Viertelstunde Rundflug mit dem mit einem 1.000 PS starken Neun-Zylinder-Sternmotor ausgestattetem Flieger zahlen Erwachsene 45, Kinder 35 Euro. Zahl- und buchbar ebenfalls direkt vor Ort. Besonderes Highlight: Wer als Gruppe kommen und den Nostalgieflug der Antonov 2 gemeinsam erleben möchte, kann sich bei entsprechender Vorausbuchung Flugzeit, -dauer und -strecke sogar nach eigenen Wünschen und mit Abrechnung auf Basis eines attraktiven Minutenpreises höchst individuell zusammenstellen lassen.
*(Die Bilder sind Impressionen der Oppenheimer Flugveranstaltung 2005)
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